Kanareninsel La Palma



Schmetterling
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La Palma - die Schöne,
betört ihre Besucher mit einer unglaublichen Vielfalt an unterschiedlichen Landschaftsformen...

Ein Urlaub auf La Palma lässt sich daher äußerst abwechslungsreich gestalten. Grüne Lorbeerwälder, grandiose Schluchten, üppige Kiefernwälder, ursprüngliche Dörfer und schwarze Lavafelder prägen das Bild dieser traumhaften Insel. Genießen Sie bei einer Wanderung herrliche Ausblicke, erleben Sie malerische Sonnenuntergänge, verbringen Sie erholsame Tage am Strand, besuchen Sie die quirlige Hauptstadt Santa Cruz und entdecken Sie so Ihre Liebe zu La Palma. Die Insel bietet zudem eindrucksvolle Naturschauspiele. Die Cumbres (Höhenzüge) trennen die Insel in eine Ost- und Westseite und sind bei jedem Wetter ein bezauberndes Ereignis. Einer Augenweide gleicht das Schauspiel, wenn die Passatwolke wie ein Wasserfall über die Bergkuppe schwappt und der grüne Hang in einen weißen Wattebausch gehüllt wird.

Wandern auf La Palma

Aufgrund der klimatischen Gegebenheiten und der großen Höhenunterschiede spielt die Wahl des Urlaubsortes auf La Palma eine wichtige Rolle und sollte bei der Planung berücksichtigt werden. Im allgemeinen ist der Westen sonnenreicher und wärmer als der Osten, aber auch hier sollte die Höhenlage - vor allem in den Wintermonaten - nicht außer Acht gelassen werden. Der Osten sowie der Norden präsentieren sich im Gegenzug wesentlich grüner. Hotels und Apartmentanlagen findet man unter anderem in Puerto Naos (Westen) und in Los Cancajos (Osten). Eine beliebte Alternative ist jedoch die Buchung eines Ferienhauses inmitten der Natur. Vom einfach zweckmäßig eingerichteten Ferienhaus über komfortable Unterkünfte bis hin zu exklusiven Domizilen mit Pool ist auf der Insel für jeden Geschmack das passende Ferienquartier zu finden. Ein Mietwagen ist auf La Palma fast unumgänglich und ergänzt die individuelle Urlaubsgestaltung.

Das sollte man gesehen haben:

Vulkan San Antonio, Vulkan Teneguía und die Leuchttürme von Faro: Am Südzipfel der Insel zeigt sich der vulkanische Ursprung deutlich. Schwarze Lavaflächen sowie zwei beeindruckende Krater, die sich zwischen Himmel und Meer aufbäumen, führen einem eine atemberaubende Mondlandschaft vor Augen. Während man am San Antonio bereits Eintritt verlangt, lässt sich der Kraterrand des Teneguía kostenlos erklimmen. Vom einfachen Spaziergang bis hin zur Tageswanderung ist in diesem faszinierenden Gebiet alles möglich. Im Kontrast zur schwarzen Landschaft stehen die weißen Salzberge der Saline, die sich neben den beiden Leuttürmen befindet. Das Salz wird hier auf ganz natürliche Weise gewonnen und unter dem Namen Sal Teneguía in den Geschäften verkauft. Die Küste der Südspitze bringt außerdem eine Reihe versteckter Strände hervor, die zu einem Sonnenbad einladen.

Garafía und die kleinen Weiler des Nordens: Santo Domingo de Garafía ist umringt von mächtigen Barrancos. Das Zentrum des Ortes bildet die kleine Plaza Baltasar Martin, die ein lauschiges Plätzchen im Schatten herrlicher Bäume bietet. Sehenswert ist auch die restaurierte Kirche Virgen de la Luz. Ausflüge in die Umgebung, wie etwa eine Wanderung nach El Palmar oder ein Abstecher hinunter zum Hafen machen Garafía so abwechslungsreich. Weiter entlang der Nordküste gelangt man bald zur Abzweigung nach Don Pedro. Unten angekommen, genießt man herrliche Ausblicke auf das Meer und hat die Möglichkeit zu Fuß entlang der Küste nach El Tablado oder den Windrädern folgend nach Juan Adalid zu wandern. Ein weiterer Abstecher ist das malerische Dorf El Tablado. Blaues Wasser, tiefe Schluchten und bizarre Drachenbäume umringen das ursprüngliche Dorf. La Fajana, Franceses und Gallegos sind weitere verträumte Dörfer, die auf der Strecke Richtung Barlovento einen Ausflug lohnen. Ebenfalls kann die Nordküste durchgängig zu Fuß entdeckt werden.

Ausflugsziele

Lorbeerwald Los Tilos und San Andrés: Der Lorbeerwald Los Tilos ist eines der Highlights des Ostens. Ein Informationszentrum informiert mit einer Ausstellung unter anderem über die Entstehung des Lorbeerwaldes, zudem wird die Vogel- und Pflanzenwelt vorgestellt. Der Lorbeerwald selbst, der mit einer atemberaubenden Natur aufwartet, kann dann bei einem gemütlichen Spaziergang oder einer mehrstündigen Wanderung erkundet werden. Die gesamte Vegetation gleicht einem Urwald. Lohnenswert ist hier der Abstecher zum Barranco de Agua oder natürlich die legendäre Tunneltour zu den Quellen Marcos y Corderos, auf der 13 dunkle Tunnel durchquert werden. Ganz in der Nähe von Los Tilos liegt zur Küste hingewandt, das zauberhafte Dorf San Andrés. Bunte Häuser, hohe Palmen und farbenfroher Hibiskus zieren das Stadtbild von San Andrés. Schlendern Sie durch die gepflasterten Gassen und genießen Sie den stetigen Blick auf den blauen Atlantik. Auf der Plaza angekommen, sollte man bei einem Kaffee, die ursprüngliche Atmosphäre aufnehmen, die San Andrés versprüht.

Wolkenfall

Caldera de Taburiente: Das Herzstück der Insel ist der Nationalpark Caldera de Taburiente. Um La Palma wirklich zu erleben, sollte jeder Besucher einen Blick über den einmaligen Kesselrand gewagt haben. Einen weiteren Eindruck erhält man bei einem reizvollen Spaziergang an der Cumbrecita, bevor man eventuell die längeren Wanderungen angeht. Der Roque de los Muchachos ist mit seinen 2.426 Metern der höchste Gipfel des Kraterrandes. Er bietet dem Besucher nicht nur sagenhafte Ausblicke bis zur Nachbarinsel Teneriffa sondern beherbergt auch ein Observatorium. Ein Tagesausflug mit dem Mietwagen zum Gipfel, sollte daher auf jeden Fall auf dem Urlaubsprogramm stehen. Eine schöne Wanderung ist die große Caldera-Tour, die Sie von Los Brecitos aus zum Campingplatz und zurück durch den Barranco de las Angustias führt. Schwindelfreiheit erfordert die Rundwanderung zum Pico de la Nieve, die unvergessliche Einblicke in die Caldera gewährt.

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